Private Sozialarbeit in Nepal und Indien
     
 

Mitarbeit und Patenschaften

 
 

Patenschaften

Patenschaften für ein Kind irgendwo in der Welt werden von vielen Organisationen angeboten. Den Spendern wird ein Kind zugeteilt, über das sie dann von Zeit zu Zeit über dessen schulischen Fortgang informiert werden.

Ich lehne das für unsere Projekte ab. Soll für ein Kind gespendet werden, ist es unabdingbar notwendig, vorher die Bedürftigkeit zu prüfen und laufend zu beobachten, ob das Geld auch wirklich dem Kind zugute kommt. Nicht selten verschwindet das Geld in dunklen Kanälen oder das Kind existiert gar nicht. Gleichlaufend mit unserem Sandi-Suri-Projekt schicken wir jährlich mehr und mehr Kinder in die Schule; heute sind es knapp 30. Alle diese Kinder werden von uns persönlich ausgesucht und kontrolliert.

Bei der Übernahme von Patenschaften sind sich Spender oft nicht bewusst, dass die Schulen mindestens 10 Jahre dauern. In der Zeit kann viel passieren. Spender fallen aus verschiedenen Gründen aus und das Kind muss dann von der Schule genommen werden.

Aus diesen Gründen habe ich mich dazu entschlossen, das Problem von zwei Seiten anzugreifen. Erstens wurde eine spezielle Kasse ("Schultopf") eingerichtet, aus der Kindern aus mittellosen Familien ein Schulbesuch ermöglicht wird. Zweitens wird versucht, und das ist wichtig, den betroffenen Familien, oft sind es alleinstehende Frauen, zu einer gesicherten Existenz durch eine entsprechende Ausbildung zu verhelfen. Diese zweite Maßnahme wird durch die normalen Einnahmen und Tätigkeiten unseres Projekts gedeckt und nicht aus dem "Schultopf".

Wenn Sie bei uns eine Patenschaft eingehen wollen, sind sie herzlichst willkommen! Beteiligen Sie sich in diesem Fall dann bitte an unserem "Schultopf", aus dem wir so vielen Kindern einen Schulbesuch ermöglichen, wie Mittel zur Verfügung stehen. Falls dann und wann Spender ausfallen, das passiert immer wieder, wird kein Kind darunter leiden, da diese Lücken durch eine Reserve, die wir laufend zurückhalten, ausgeglichen werden können. Außerdem werden aus dem "Schultopf" auch notwendige Arzt- und Krankenhauskosten beglichen.

 
Allgemeine Informationen zur Mitarbeit an den laufenden Projekten

Zivildienstleitende:
Nach einigen Versuchen haben wir und leider dazu entschieden keine Zivildienstleistende einzustellen. Da wir kein Verein oder öffentliche Organisation sind, wird eine Tätigkeit an unseren Projekten nicht anerkannt, da es uns nicht möglich ist, die nötigen Voraussetzungen wie Versicherungsschutz und Gehalt/Unkostenpauschale zu garantieren. Ich bitte Sie deshalb um Verständnis.

Hilfen für einige Wochen:
Wir sind u.U. gerne bereit Freiwillige für die Mithilfe bei unseren Projekten aufzunehmen. Leider bedeutet das auch meist zusätzliche finanzielle Belastungen. Deshalb können wir keinerlei Leistungen für Transport und/oder Unterkunft vor Ort übernehmen. Sofern freie Plätze in unseren Gebäuden vorhanden sind, können diese selbstverständlich genutzt werden. Des weiteren können wir bei uns tätige Personen auch nicht versichern. Interessierte müssen sich selbst um eine eventuelle Reiseversicherung kümmern, was sich bei einer Reise in asiatische Staaten generell immer empfiehlt.

Ob aktuell freiwillige Mitarbeiter beschäftigt werden können, hängt von den individuellen Qualitäten und vom Zeitpunkt ab und sollte daher mit vorheriger Rücksprache vereinbart werden. Senden Sie mir hierfür einfach eine Nachricht an folgende Adresse:

heinz.reiter@heinz-reiter.org

U.U. besteht auch die Möglichkeit einer Vermittlung, an andere Organisationen, die besser für die Beschäftigung Freiwilliger eingerichtet sind als wir. Ich werde sehen, was ich machen kann.

     

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