Private Sozialarbeit in Nepal und Indien
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Kinderhaus in Kali Gar, Kathmandu, Nepal

 
 

Im Februar 1996 lagen eines Nachts 53 Kleinkinder vor dem Tor der Schwestern der Mutter Teresa. Es fehlte an allen Ecken und Enden an Platz für diese Kinder. Die jüngsten waren wenige Tage, die ältesten etwa drei Jahre alt. Durch einen gewaltigen Kraftakt mit einem Benefizkonzert im Münchener Frauendom, Presse usw. konnten wir 1998 ein Haus für ca. 100 Kinder bauen. Im Dezember wurde es bezogen. Eine schwere Last lag auf uns, denn wie lange würde es dauern, bis das Haus voll wäre? Dann stünden wir wieder am Anfang.

Die Lösung: Die Schwestern bilden Frauen, die Kinder zu ihnen gebracht haben oder verarmt und obdachlos sind, im Nähen und Weben sowie im Lesen und Schreiben aus. Es dauert etwa ein Jahr, dann sind diese Frauen wie verwandelt. Sie haben Selbstvertrauen gewonnen, was sie vorher nicht hatten. Sie bekommen ein Zeugnis, dass sie gelernte Näherinnen sind, und eine Nähmaschine mit Zubehör nach Hause, wo sie nun in der Lage sind Geld zu verdienen und dadurch ihre Kinder selbst ernähren können und damit wieder Platz für neue Fälle schaffen. Einige Frauen konnten auch bei Firmen in Kathmandu vermittelt werden. Das alles funktioniert bis heute weitgehend reibungslos. Der Platz, den das Haus bietet, wird so für lange Zeit ausreichen. Jetziger Eigentümer des Hauses ist der Orden der Mutter Teresa, der auch für den Erhalt der Anlage sorgt. Weitere Hilfe meinerseits ist somit nicht mehr von Nöten.

Neben den vorstehenden Projekten haben wir vielen Menschen zu einem notwendigen Krankenhausaufenthalt verholfen, mehrere selbstentwickelte Öfen verbaut, die mit einem vernünftigen Rauchabzug ausgestattet sind, so zur Verbesserung der Gesundheitslage in den Wohnräumen führen, und bis zu 50% weniger Feuermaterial benötigen.

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Bildergallerie

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    Rohbau Kali Gar, Kathmandu

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    Einweihungsfeier Kali Gar, Kathmandu

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    Kali Gar: Die ersten Bewohner

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    Prototyp Ofen

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