| Private Sozialarbeit in Nepal und Indien | ||||||
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| Pashupathinath | Kali Gar | Sandi Suri |
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Sozialstation Sandi Suri, Kathmandu, Nepal |
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Satellitenbild
des Geländes und der Umgebung bei Google-Maps
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Sandi Suri (einer der vielen Namen Shivas) wo die Berge beginnen, ist ein Ort, ca. sieben Kilometer nördlich von Kathmandu, Nepal. Dort haben wir (mit „wir“ meine ich alle Spender, die sich an dem Projekt beteiligt haben) 1999 ein Grundstück von 8.000 Quadratmetern Größe erworben, auf dem wir Gartenbau betreiben. Es stehen inzwischen Wohngebäude, ein Büffel- und Hühnerstall sowie ein Lagerhaus, eine Werkstatt, ein kleiner Laden und ein Teich als Wasserspeicher. An Tieren haben wir vier Wasserbüffel, ca. 60 Hühner, Perlhühner, Truthähne und Enten. Mit den Gartenprodukten können wir heute die knapp 30 Menschen sicher ernähren. Darüber hinaus reichen die Produkte inzwischen für weitere Leute, die außerhalb des Geländes untergebracht sind. Durch die Werkstatt, den kleinen Laden und einige Maschinen, wie z.B. eine Reisdresche und Pflanzmaschinen, profitieren auch die umliegenden Bauern und ihre Familien. Daneben ermöglichen wir ca. 30 Kindern den Schulbesuch. Weiter kümmern wir uns natürlich auch um die nachfolgende berufliche Ausbildung. Um die Betriebskosten auf ein Minimum zu beschränken, erzeugen wir Gas in einer eigenen, kleinen Biogas-Anlage. Das erzeugte Gas wird nicht wie in Deutschland zur Stromerzeugung genutzt (dafür fehlt uns leider die nötige Menge an Biomasse, ganz zu schweigen von der nötigen Technologie), sondern wird direkt zum Kochen verwendet. Die gesamte Anlage ist darauf ausgelegt, dass zukünftig auch Kühlschrank und Lampen mit dem Gas betrieben werden können, sobald die Tiere genug Biomasse erzeugen. In diesem Fall können weitere Reaktoren gebaut und angeschlossen werden. Die Aufteilung in mehrere kleine Reaktoren erhöht zudem die Wartungsfreundlichkeit und reduziert die Auswirkungen bei Störungen des Systems. Weitere Maßnahmen zur Verringerung der Energiekosten sind ein Solar-Ofen der Fachhochschule Rosenheim, der hier in Kathmandu gebaut und vertrieben wird, und Solarkollektoren für die Warmwassergewinnung. So kommt die gesamte Sozialstation nahezu ohne weitere Energieträger wie z.B. Petroleum, Gas oder Öl aus. Der Strombedarf beschränkt sich auf die Beleuchtung, die nur wenige Stunden am Tag angeschaltet bleibt, sofern die regionale Stromversorgung überhaupt funktioniert. Mein Ziel, das Projekt so zu erweitern, dass die dort lebenden Menschen die Chance für ein besseres Leben bekommen, hat funktioniert. Das Projekt läuft ohne meine Hilfe selbst weiter und es kann sich erweitern. Trotzdem wird die Ausbildung der Kinder immer noch etwas Unterstützung benötigen. Hierfür haben wir einen "Schultopf" eingerichtet, aus dem die verschiedenen Schulen in Indien und Nepal nach bedarf finanziert werden. |
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Bildergallerie Sandi Suri
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